Rezension zu Gläsernes Schwert

„Rotes Blut, das durch silbernes läuft und sich mit ihm zu etwas Dunklerem verbindet.“

In letzter Sekunde wurde Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis Mare..

Eckdaten:

Titel: „Gläsernes Schwert“
Autorin: Victoria Aveyard
Preis: 21,99 € gebundene Ausgabe 
Verlag: Charlsen Verlag

 

Meinung
Das Cover finde ich hübsch, passt hervorragend zum ersten Band, aber dennoch finde ich das englische Cover umwerfend. Beide Cover wiederspiegeln die Handlung der Geschichte und verbinden sich daher auch gut mit dem Titel des zweiten Bandes „Gläsernes Schwert“.

Der Schreibstil von Victoria Aveyard ist einfach aber sehr flüssig. Selten kam ich ins stocken. Durch ihren lockeren Stil kann man sich die Handlung wirklich sehr deutlich vorstellen und es entstehen, durch die detaillierten Beschreibungen, klare Bilder im Kopf, die das Lesen einfach verschönern.

Charaktere:
Zu den Charakteren muss ich sagen, dass mir die Hauptprotagonistin „Mare“ weniger gefallen hat als im ersten Teil. Manchmal war sie super nett und ein anderes Mal, fand ich sie anstrengend und egozentrisch. Das kam daher, dass Mare sich manchmal zu kindlich verhalten hat und zu viel von anderen erwartet hat. Die Familie von Mare wurde nur in diesem Teil weniger beleuchtet als im ersten Teil, was man aber versteht, wenn man den zweiten Teil gelesen hat. Dennoch muss ich auf einen meiner Lieblingscharaktere eingehen: Mares Bruder Shade ist ein liebenswürdiger Mensch, der ein enges Verhältnis mit Mare hat und dazu beiträgt, dass die Leser ein besseres Verhältnis mit ihm aufbauen können.
Die Scharlachrote Garde ist und bleibt eine geheimnisvolle Verbindung, bei der man sich nicht sicher sein kann, wie sie als nächstes handelt und was passiert. Sie steckt voller Überraschungen und gibt somit dem Buch den Rest benötigten Spannungsfaktor.
Zu der Königsfamilie lässt sich für mich nur so viel sagen: Maven hat mich leider nicht so überrascht wie im ersten Teil, da seine Handlungen teilweise vorrausschauend waren. Er ist wie man es von ihm erwartet – der böse und gemeine König. Genauso wie mit der Königin Elara. Cal ist ein interessanter Charakter, der im zweiten Band noch geheimnisvoller wirkt als in „Die rote Königin“. Er ist ein außergewöhnlicher Silberner, mit dem es sich zu befassen lohnt.
Nicht desto trotz verliert man das Interesse an den Charakteren nicht, da die Mehrheit einen immer wieder überrascht.

Gesamteindruck:
Wie auch schon beim ersten Teil wurde ich absolut mitgerissen von der Geschichte. Victoria Aveyard lässt einem wirklich keine Zeit zum verschnaufen und überrascht einen immer wieder mit dem Handlungsverlauf. Die Geschichte ist einfach super spannend und man freut sich definitiv auf den dritten Teil und leider auch letzten Teil der Reihe.

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