Rezension zu Harry Potter und das verwunschene Kind

 

Zu leiden ist so menschlich, wie zu atmen.“

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück!

Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.
Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.

Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Eckdaten:

Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind
Autorin: J.K. Rowling
Erschienen: 24.09.2016 in Carlsen Verlag
Preis: 19,99€ gebundene Ausgabe

Meinung:

Optik: Zum Cover muss ich sagen, dass ich es eigentlich gar nicht so schön finde. Das Kind versteckt in dem Schnatz sieht ganz niedlich aus, ist aber nichts im vergleich zu den Cover der ersten sieben Bände. Ich mag grundsätzlich eher schlichte Cover und dieses Cover hat zu viel auf dem Schutzumschlag.
Wenn man den Schutzumschlag aber entfernt, kann man ein wunderschön schwarz gebundenes Buch sehen mit einen goldenen Schnatz. Die Schrift auf dem Buchrücken ist auch golden und etwas viel für so einen dünnen Rücken aber immer noch besser als auf dem Schutzumschlag.
Wenn man das Buch öffnet sieht man die linke obere Seite ein Schnatzes in schönen beige und braun Tönen und damit passend zur goldenen Aufschrift des Buches. Da dieses Buch ein Theaterstück ist beginnt es mit dem ersten Teil. Unten wird in leichtem grau Ton der obere Teil eines schnatzes gezeigt. Man sieht, wie viel mühe hier im Detail steckt!
Und als wäre das nicht genug, kann man zu jeden Kapitel eine kleine Feder sehen, im zweiten Band dann zwei kleine Federn.
Die Kapitel schließen mit einem kleinen Stöckchen ab.
Am Ende des Hardcover wird natürlich der braun, beige Schnatz vom inneren Umschlag vollendet.  100 Punkte für Gryffindor für dieses Mühe und Schönheit!

Inhalt:

Vorab muss man sich wirklich im klaren sein, dass es kein Roman ist sondern ein Skript. Es ist ein Theaterstück, welches schon in London aufgeführt wurde. Solange man das im Hinterkopf behält wird man das Stück lieben! Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von Theaterstücken, da ich mehr Konversation zwischen Hauptprotagonisten mag als diese ewige Beschreibung bis ins kleinste Detail. In manchen Büchern ist das super gemacht, in anderen nicht, daher kann für mich dieses Buch nur gut werden.
Wie nicht anders zu erwarten handelt es sich bei diesem Stück um Freundschaft, Liebe, Verlust, Ehrgeiz und auch Engstirnigkeit. Alles, was die anderen Harry Potter Bände auch beinhaltet haben.
Wie uns J.K. Rowling schon mehr als einmal gelehrt hat, ist die Freundschaft das wichtigste.

„Er braucht mich – wozu? Genau das ist die Frage, nicht wahr? Worum geht es eigentlich bei einer Freundschaft? Du weißt nicht, was er braucht. Du weißt nur, dass er es braucht. Geh zu ihm Scorpius. Ihr beide – ihr gehört zusammen.“

Auch wenn Harry, Ron und Hermine nicht mehr in den Mittelpunkt stehen, spielen sie eine Zentrale Rolle in dem Stück. Trotzdem bringen sie einen immer wieder zum lachen und man erfreut sich einfach daran, wieder mit ihnen zu sein.

„Ron: Ich habe vor nichts Angst. Außer vor Mum.“

Der Sohn von Ginny und Harry  Albus ist dafür der Hauptprotagonist. Er ist ein überaus interessanter Charakter, der alles andere entspricht als meine Erwartungen. Ich würde so viel mehr zu ihm schreiben, wenn ich dadurch nicht Spoilern würde – daher lest das Buch!

Wie schon erwartet, kann man das Ende nicht voraussehen. J.K.Rowling hat immer noch einen in der Hinterhand und überrumpelt dich mit der Wendung in ihren Büchern. Wie schon gesagt, lest es, damit ich mit anderen darüber austauschen kann ohne in meiner Rezension zu spoilern.

Für mich war es wirklich schwer wieder einmal abschied zu nehmen aus der Harry Potter Welt. Auch wenn man die Bücher einhundertmal lesen kann, es wird nie das selbe sein wie beim ersten Mal. Meine Potterheads unter euch werden sicher verstehen, wie schwer mir das gefallen ist. Trotzdem bin ich unendlich froh, dass ich es gelesen habe. Es nicht zu kaufen, wäre wie der Geschichte keine Chance zu geben und mit Harry Potter abzuschließen, wenn man aber nicht muss.

 

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