Rezension zu Delirium

Rezension zu Delirium – Lauren Oliver
Danielle Livre

Eckdaten:
Titel: Delirium
Autorin: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Preis: 19,99€

„Man kann nicht glücklich sein, wenn man nicht manchmal unglücklich ist.“

Klapptext:

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Meinung:

Der Buchkauf war mal wieder total Cover anhängig, wie es so oft der Fall bei mir ist. Zudem bin ich ein wirklicher Dystopie Fanatiker und da es die Hardcover Version nicht mehr neu zu kaufen gab, musste ich umhergingt noch die Reihe gebraucht kaufen.
Erstmals war ich skeptisch, da die Meinungen der anderen Blogger über diese Reihe stark auseinander gehen. Trotzdem hatte ich Lust mir meine eigenen Meinung zu bilden und bin froh darüber.
Lena ist eine überaus interessante Person, deren Entwicklung man im ersten Buch nachverfolgen kann. Ihre Familien Geschichte macht ihr Leben in der Stadt nicht gerade zu einem Ponyhof und trotzdem wirkt sie frei, träumerisch und geliebt. Die Krankheit Delirien Nervosa ist die schlimmste Krankheit die man haben kann und früher oder später wird man daran sterben, wenn man sich nicht heilen lässt. Lena fiebert auf den Tag ihrer Heiligung hin, bis Alex auftaucht.
Man erkennt den Konflikt zwischen dem himmlischen Gefühl der Liebe und der Art zu Denken, dass Liebe eine Krankheit ist. Lena merkt von selbst: „Das etwas so schönes, doch gar nicht falsch sein kann.“

Sie fängt an ihr ganzes Leben zu hinterfragen und wird immer wieder mit ihrer Vergangenheit und vor allem mit ihrer Mutter konfrontiert, die in den Augen des Staates als  krank eingestuft wurde.

Das Werk von Lauren Oliver ist einzigartig. Liebe als eine Krankheit dazustellen, die alles zerstört und das Leben nicht Schöner macht ist in unserer heutigen Welt nicht nur absurd sondern für den ein oder anderen sogar bittere Realität.  Es ist ein Werk, dass viele Hinweise darauf gibt, wie wichtig uns die Liebe ist um unser Leben lebenswert zu machen, auch wenn man durch die Liebe oftmals schmerz erleiden muss.
Für alle Dystopie Junkies wie mich, ist die Reihe einfach ein muss!

delirium

 

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