Rezension zu Pandemonium

„Die Kehrseite von Freiheit ist, dass wenn man frei ist, man auch alleine ist.“

Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Das Mädchen, das glaubte, was man ihm sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

Eckdaten:

Titel: Pandemonium
Autorin: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Preis: 19,99€ gebundene Ausgabe

Meinung:

Das Cover ist mit lauter kleinen blauen Schriftzügen durchzogen, bei dem Kampf steht, was natürlich bei einer Dystopie irgendwann kommen muss. Die Cover sind nicht sehr außergewöhnlich und wunderschön, aber es wurde mit bedacht gewählt.

Erstmal war ich etwas verwirrt, dass das Buch in „damals“ und „jetzt“ eingeteilt wurde. Beziehungsweise, dass es von Kapitel zu Kapitel gesprungen ist. Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Idee von Lauren Oliver wirklich gut war, denn so war man in zwei aktiven und spannenden Geschichten, von ein und der selben Person, bekommt wichtige Hintergrundinformationen für das darauf folgende Kapitel ohne, dass man erst 100 Seiten lesen muss.

Lenas Entwicklungsprozess ist in meine Augen gewöhnungsbedürftig. Es ist verständlich, dass sie sich verändert und das sie sich auch verändern muss aber manchmal fehlt mir bei ihr genau das, wofür sie kämpft.

Die andere Charaktere sind alles okay. Keiner, den ich wirklich ins Herz geschlossen habe oder um den ich im schlimmsten Fall trauern würde.
Die Geschichte ist keine die man Voraussagen könnte und daher macht es das ganze so spannend. Es passieren immer wieder Momente in denen man sich am Kopf hält und denkt: Oh mein Gott ehrlich jetzt? Und genau DAS finde ich gehört zu eine guten Dystopie dazu.

 

 

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