Rezension zu Infernale – Rhapsodie in Schwarz

Rezension zu Infernale – Rhapsodie in Schwarz

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Eckdaten:

Titel: Infernale – Rhapsodie in Schwarz
Autorin: Sophie Jordan
Preis: 18,95€
Seiten: 384
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-8369-2

Da es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt, können mögliche Spoiler enthalten sein!

Klapptext:

Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin?
Das ist noch viel schlimmer.

Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.

Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los …

Meinung:

Endlich! Nach Ewigkeiten kam endlich der zweite Teil meines Jahreshighlights raus und wie konnte es anders sein: Ich habe es inhaliert! Eineinhalb Tage habe ich gebraucht bis ich das Buch fertig gelesen habe.

Der Schreibstil von Sophie Jordan ist super flüssig, locker, spannend aber auch das war nicht anders zu erwarten.

Die Protagonisten in dem Buch werden reifer, erwachsender. Zumindest die meisten. Davy ist in manchen Situationen einfach nur zu Ich-Bezogen und egoistisch. Es wird zwar oft erklärt und nachvollziehbar hingestellt warum das so ist aber ehrlich gesagt verstehe ich ihr Verhalten dennoch nicht. Vor allem nicht gegenüber den Menschen die ihr nur helfen wollen. Man muss sich nicht wie ein egozentrischer Mensch gegenüber anderen verhalten nur weil man etwas durchgemacht hat. Haben andere auch und sind deswegen trotzdem nett. Ansonsten ist Davy wie auch im ersten Teil eine thoughe Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt.

Ansonsten harmoniert die Geschichte gut mit dem ersten Teil und ich bin über die Erweiterung und auch „Erneuerung“ sehr froh. Mir hat die Geschichte dadurch etwas mehr gefallen und es mir spannender gestaltet.

Dennoch ein großes ABER. Warum kann man auf fast 400 Seiten keinen etwas längeren Schluss schreiben? Mir war das Ende zu knapp für die ganzen Zwischenhandlungen des vierhundertseitigen Buches.

Und wegen dem Charakter von Davy und dem zu kurzen Schluss kommt Band zwei nicht auf meinen Stapel mit Jahreshighlights sondern einfach nur auf die List der guten Bücher.

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