Rezension zu Goldener Käfig

„Ich sehe Silberne, deren Haut von blauen, schwarzen, violetten und grauen Tönen durchzogen ist, die kalt und leblos wirken, mit Adern aus Stahl und Diamanten anstelle von Blut.“

Mare, die Rote mit den besonderen Silber-Fähigkeiten, ist zurück am königlichen Hof – doch dieses Mal nicht als falsche Prinzessin, sondern als Gefangene des Königs: Um ihre Gefährten vor dem Tod zu retten, hat sie sich ihrem schlimmsten Feind – und einstigen Freund – ergeben. Und erwartet nun ein schreckliches Schicksal an seiner Seite. Aber natürlich setzen Prinz Cal und die Rebellen der Scharlachroten Garde alles daran, um die Blitzwerferin zu befreien. Denn nur mit ihr gibt es im Kampf um die Freiheit eine Chance.

Eckdaten:

Titel: Goldener Käfig – Die Farben des Blutes
Autorin: Victoria Aveyard
Preis: 23,99€ Hardcover
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551583284

Meinung:

Wow was für ein Buch. Nachdem der zweite Teil der Reihe so erschreckend geendet hatte war meine Vorfreude auf den dritten Teil unermesslich.
Der Goldene Käfig, der dritte Teil der Reihe beginnt genau da wo „Gläsernes Schwert“ geendet hat. Und das war hervorragend, denn man hatte sofort den Anschluss nach der langen Pause, denn so ein Ende vergisst man wohl nicht so schnell. Victoria hat etappenweise Handlungen aus dem ersten Band wiederholt, sodass man vergessenen, wichtige Handlungen wieder präsent hat.

Mare wird reifer und gleichzeitig immer verbissener. Ihre Gefangennahme bei Maven macht sie zudem noch stärker und gleichzeitig vorsichtiger. Sie weiß, dass sie ohne Verbündete die Flucht niemals schafft und bereut es zutiefst, dass sie die Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden nicht so genutzt hat, wie sie sie hätte nutzen können. Leider hat sie sie zu oft weggestoßen und auf den Neublüten Jon gehört, der meinte „Du musst dich alleine erheben.“ Und das ist für mich einer der besten Verbesserungen, denn genau dieses „alleine sein“ hat mich im zweiten Band fast wahnsinnig gemacht. Ich kann nicht verstehen, wie ein Mensch mit so viel Unterstützung der Meinung ist, dass man alleine ist, man auch niemanden zählen kann und man es auch nur alleine schafft wie Welt zu retten. Jeder weiß, dass dies nicht funktioniert und deshalb freut es mich, dass Mare es auch endlich verstanden hat.

Die Kapitel werde nicht nur aus Mare’s Sicht geschrieben sondern sie springen zu wichtigen anderen Charakteren, die auch eine größere Nebenhandlungen spielen, was ich wirklich sehr gut fand!

Die Geschichte ist mal wieder unter meine Highlights gerutscht und das zurecht! Es gab sehr wenige Passagen, die ich zäh fand und sobald es zu eintönig wurde kam sofort ein neuer Knall, sodass man kaum Luft holen konnte. Und man auch nach dem Ende immer noch Schnappatmung hat.


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Ein Gedanke zu “Rezension zu Goldener Käfig

  1. Marysol

    Ahoy Danielle,

    mich hatte ja der letzte Band, gerade wegen Mares zwiespältigen Charakters, begeistern können. Dieses elektrisierende, aufregende hat mir im dritten band leider lange Zeit gefehlt – erst gegen Ende zeigten Autorin und Mare wieder, was sie drauf haben…

    Liebste Grüße, Mary ❤

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