Rezension zu Der erste letzte Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

Ab morgen wird Clare an der Ostküste studieren und Aidan auf ein College in Kalifornien gehen. Clare ist skeptisch, ob ihre Beziehung trotz der Entfernung zwischen ihnen bestehen kann. Dennoch lässt sie sich darauf ein, gemeinsam mit Aidan all die Orte aufzusuchen, die für ihre Liebe eine Rolle gespielt haben. Können zwölf Stunden Clares Entschluss beeinflussen? Im Morgengrauen ist der Moment der Wahrheit gekommen: Ist es eine Trennung auf Zeit oder ein Abschied für immer?

Eckdaten

Titel: Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen
Autorin: Jennifer E. Smith
Preis: 14,99€ broschiert
Verlag: Harper Collins
ISBN: 978-3959671682

Meinung:

Der Klapptext lässt ja auch eine unglaublich tragische junge Liebesgeschichte schließen, die sich mit den Problemen vieler Jugendlicher auseinandersetzt. Schon bei den wenigen Seiten, hatte ich mich gefragt, ob man das Thema wirklich so kurz behandeln kann, ohne wichtige Elemente wegzulassen, oder nicht tiefgründig genug zu gehen aber man weiß ja nie.
Hier war es aber leider der Fall. Man kann nicht davon ausgehen, die Charaktere innerhalb einer Nacht wirklich zu kennen, was der Geschichte auch den nötigen Interpretationsspielraum gibt, aber sie nur so oberflächlich anzukratzen finde ich irgendwie schade.
Ich kann die Handlung und Probleme der beiden Protagonisten sehr gut nachvollziehen, deren Probleme, Ängste und den Drang nach Freiheit in so jungen Jahren. Trotzdem scheint mir das hier irgendwie zu schnell abgehandelt zu sein. Jahrelang führen Clare und Aidan nun eine Beziehung und innerhalb einer Nacht soll sich alles entscheiden?
Jeder der wirklich liebt, oder mal geliebt hat, weiß, dass man sowas nicht so leicht los wird, dass man nicht innerhalb weniger Stunden miteinander Schluss macht. So funktioniert das einfach nicht – glaube ich.

Die Idee dieses Buches ist wirklich super, denn ich glaube es gibt wirklich viele junge Leute, die vor den selben Ängsten stehen wie die beiden. Angst vor dem Neuem, dem Versagen, dem Alleinsein, der Trennung zum alten Leben. Aber hier fehlt mir einfach die Tiefe.

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